Schmerz ist ein komplexes, subjektives Empfinden, das als unangenehme Sinnes- oder Gefühlserfahrung beschrieben wird. Er tritt häufig als Reaktion auf physische Verletzungen, Entzündungen oder andere schädliche Reize auf und dient dem Körper als Warnsignal. Wissenschaftlich wird Schmerz durch das Zusammenspiel von Nervensystem, Gehirn und individueller Wahrnehmung erklärt. Die Internationale Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (IASP) definierte ihn als „ein unangenehmes sensorisches und emotionales Erlebnis, das mit tatsächlicher oder potenzieller Gewebeschädigung verbunden ist oder in Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird“.
Schmerz kann in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, darunter:
- Akuter Schmerz : Kurzfristig, oft mit einer klaren Ursache wie einer Verletzung.
- Chronischer Schmerz : Anhaltend über Monate oder Jahre, z. B. bei Arthritis oder Nervenschäden.
- Neuropathischer Schmerz : Resultiert aus Schäden am Nervensystem, etwa bei Diabetes.
Schmerz schützt den Körper, indem er auf Gefahren hinweist und zur Schonung betroffener Bereiche anregt. Gleichzeitig kann er, insbesondere in chronischer Form, die Lebensqualität stark beeinträchtigen. In der Medizin spielt die Schmerztherapie daher eine zentrale Rolle, um Symptome zu lindern und Ursachen zu behandeln.